menu close menu

Warum Zirkeltraining so effektiv ist!

Warum Zirkeltraining die optimale Variante darstellt um die Figur zu verbessern und/oder die Gesundheit zu optimieren.

Das vorrangige Ziel für ein Zirkeltraining liegt in der Straffung, Kraftaufbau, Definieren des Körpers und des Abnehmen von Körperfett.

Was ist ein Zirkeltraining:

-Aktivitäten bei denen mehrere Ebenen mit propriorezeptiven Reizen auf mehrgelenkige Übungen mit Abbremskraft, Beschleunigungskraft und isometrische Kraft involviert werden.
-Das Zusammenspiel mehrere Muskelgruppen in einer funktionellen Bewegungsform die gleichzeitig trainiert werden.
-Ein Zirkeltraining beinhaltet Bewegungen für eine verbesserte Koordination, Biomechanik und Physiologie, die Alltagsaktivitäten erleichtern und somit einfacher werden lässt.
-Übungen bei denen der Sportler lernt, sein eigenes Körpergewicht zu halten und von keinem Gerät unterstützt wird. Verschiedene Übungsstellungen bei denen die Balance und Stabilisierung des Körpers notwendig wird.

Vorteile eines Zirkeltraining:

Neben dem Vorteil das dieses Training so gestaltet werden kann, dass es unzählige Varianten beinhaltet, so das es nie langweilig oder langwierig wird, fördert es in der Gruppe ein soziales Miteinander und im einzeln das Durchhaltevermögen. Außerdem:
-sind die Übungen zeitsparend und Intensiv
-Gelenk- und Rumpf stabilisierend
-verbesserte Beweglichkeit, Kraft- und Ausdauer sowie Schnelligkeit
-ist vermehrt dem Alltagsaktivitäten angepasst
-Verletzungsprävention durch eine bessere Körperwahrnehmung
-eine Verbesserung von komplexen Bewegungsmustern

Berücksichtigt werden hier Übungen, die den ganzen Körper als komplexe Einheit definieren!

So ist es wichtig, Ganzkörperbewegungen schon beim Warm-up zu integrieren. Diese beinhalten Aktivierungen der Arme und der Beine mit dreidimensionalen Bewegungen. Hierzu gehören laterale, frontale und rotierende Bewegungsmuster. Auch Gleichgewichtsübungen zur Aktivierung der gelenksnahen stabilisierenden Muskulatur sollten eingebracht werden.

Beim Zirkeltraining selbst, dürfen folgende Bewegungsmuster nicht fehlen:

  1. Hüftdominante Bewegungen ( z.B. Kreuzhebevarianten)
  2. Einbeinige Bewegungen ( z.B. Ausfallschritte)
  3. Ziehbewegungen vertikal und horizontal (z.B. heranziehen eines Gegenstandes gegen Widerstand zum Körper wie Rudern, Klimm- und Latzüge)
  4. Drückbewegungen vertikal und horizontal (z.B. Drücken eines Gewichtes weg vom Körper =Nackendrücken, Bankdrücken)
  5. Rumpf- und Rotationsbewegungen (z.B. Plank-Variationen oder Lagraise)
  6. Kniedominante Bewegungen/Drückbewegungen des Unterkörpers ( z.B. Kniebeugen in jeder Variante)

Nach einem durchgeführten Zierekeltraining, ist es wichtig in eine Entspannungsphase über zu gehen. Hierfür eignet sich ein passiv-statisches Dehnen oder ein langsames ausrollen mit der Faszienrolle.

Zirkeltraining in der Gruppe oder einzeln

Bei einem Einzel durchgeführten Zirkeltraining kann der Trainer/in viel individuellere und anspruchsvolle Übungen anleiten, da er/sie diese direkt bei seinem Athleten kontrollieren und korrigieren kann. In der Gruppe hingegen müssen bei der Komplexität Abstriche gemacht werden, da bei einer Gruppengröße von 15-20 Teilnehmer der Trainer/in nie alle Athleten gleichzeitig im Blick haben kann. Das Erlernen der Bewegung erfordert ein hohes Maß an Konzentration und bei falscher Ausführung besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr. Deshalb wird in Gruppen nur solche Übungen eingesetzt, die der einzelne Teilnehmer sauber ausführen kann. Hier muss aber der Vorteil der Gruppe in den Vordergrund gerückt werden, dass ein höheres Maß an Motivation gegeben ist und auch Preislich dieses meist attraktiver scheint. Auch sollte in der Gruppe immer eine Levelvariation und das Anbieten von Alternativen gegeben werden. Zur weiteren Motivation ist hier das Entertainment des Trainers gefragt, in Form von Musik und der Schlagwortmethode, bei der der Trainer in knappen, prägnanten Sätzen die Teilnehmer schnell in die Bewegung bringt und während der Übung didaktische Hinweise und Techniktipps gibt!!

2. Januar 2020 | Neuigkeiten, Wissens-Blog | 0
Schlagwörter:

Leave a reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*