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Laufend gut durch den Winter kommen !

 

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Es ist kalt, es ist dunkel, es ist nass!!! Keine schönen Voraussetzungen für ein Lauftraining, sollte man meinen! Dennoch gehen die, die was erreichen wollen raus uns stellen sich den Elementen.

Die Ziele sind ganz unterschiedlicher Natur: Abnehmen, nicht zunehmen, Fit bleiben, Ausgleich zum Alltag schaffen, für ein Wettkampf im Frühjahr trainieren…….! Allen kommt aber der Spruch „Im Winter werden die Sieger für den Sommer gemacht“ gleich. Der Weg ist das Ziel und dieser Weg führt uns eben manchmal durch Eis, Schnee, Glätte, Matsch und Dunkelheit.

Mit der richtigen Motivation und vor allem der richtigen Kleidung kann das Laufen im Winter dennoch Spaß machen. Wenn man dann zudem noch die ein oder andere Regel und Sicherheitsmaßnahme einhält, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege.

Fangen wir mit der Kleidung an. Sie sollte aus Funktionsmaterial bestehen ( z.B. Bodymehs, Dry II) darüber eine Jacke mit wind- und wasserfesten Membranen wie z.B. Sympatex. Hier sollte das Zwiebel-Prinzip angewendet werden. D.h. Man trägt mehrere Schichten übereinander,dann kann schnell ein Teil ausgezogen werden wenn es zu warm wird. Wichtig auch hier: immer etwas leichter anziehen als zu dick eingepackt. Man sollte vor dem Start etwas frösteln, dann ist es genau richtig. Warm wird es dann durch die Bewegung von alleine 😉 !Auch wenn viele trotz Kälte gerne mit ¾ Hosen laufen, weil die Beine nicht so schnell frieren, ist es ratsam hohe Socken oder doch eine lange Hose an zu ziehen da die Achillessehne Kälte empfindlich ist und daher die Verletzungsanfälligkeit ansonsten erhöht wird.

Kopfbedeckung ist bei Kälte unheimlich wichtig da wir über den Kopf und Nacken 40% der Körperwärme verlieren! Eine Schirmmütze ist hier sehr nützlich, da sie nicht nur vor den blendenden Scheinwerfern der Autos schützt, sondern auch Schnee und Regen vom Gesicht fern hält.

Aufwärmen wird im Winter noch wichtiger um keine Verletzungen zu riskieren. Bevor ein Tempo- oder ein Intervall-Training ansteht, sollte mindestens 10 min vorweg im ruhigen Tempo ein Warm-up statt finden. Auch das Dehnen danach sollte im Warmen gemacht werden.

Bei Dunkelheit ist es gut eine Stirnlampe zu haben, so sieht man und wird gesehen. Reflektierende Kleidung macht auf jeden Fall Sinn, vor allem wenn der Weg entlang befahrener Straßen verläuft. Hier gilt es gegen den Straßenverkehr zu Joggen und die Autos immer im Auge behalten.

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Bei Glätte oder tiefem Schnee, ist es immer besser auf Sicherheit zu gehen, langsam zu laufen und nicht blind dem Trainingsplan zu folgen wenn Tempotraining drauf steht. So vermeidet man Verletzungen und unnötige lange Trainingsausfälle.

Im Dunkeln bitte keine unnötigen Sprints, koordinatives Training oder Bergläufe machen da das Risiko einer Verletzung zu groß ist. Lieber langsame lange Läufe im GA1 Bereich.

Wenn das Wetter so schlecht ist (Schneesturm oder extreme Temperaturen im minus Bereich) kann man das Ausdauertraining auch mal auf dem Laufband oder dem Ergometer absolvieren .

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Und wer schnell Probleme bei eisiger Luft mit der Atmung bekommt, sollte sein Tempo anpassen und lieber langsamer laufen und dafür lieber den ein oder anderen Kilometer ran hängen. Um die Atemwege zu schützen ist es gut ein Tuch vor Mund und Nase zu ziehen. Buff-Tücher sind hierfür gut geeignet, sie sind in der Regel aus dünnem Stoff und gut über Hals und Mund zu tragen.

Also was hält uns noch auf! Auch der Winter ist zum Laufen da!!

Wünsche eine verletzungsfreie Winterzeit.

Eure Viola

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5. Januar 2014 | Wissens-Blog | 2

2 Responses to Laufend gut durch den Winter kommen !

  1. Danke für die guten Tipps.
    Es ist immer gut, Menschen zu kennen, die den Sport teilen.
    Weiter so..
    LG, Maxi

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