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Kompressionsbekleidung Sinn oder Unsinn

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Kompressionsbekleidung soll Druck von außen auf den Körper aus üben. Muskulatur und Bindegewebe sollen besser durchblutet werden. Beim Laufen oder in Bewegung wird zudem die körpereigene Muskelvibration reduziert.
Außerdem versprechen Kompressionsbekleidungen:
• Leistungsverbesserung durch geringeren Sauerstoffverbrauch
• Verminderung der Blutlaktatwerte bei gleicher Leistung (Laufökonomie)
• Verbesserung der Regeneration durch schneller Abtransport von Schlagen Stoffe
• Verbesserung der Regeneration durch weniger Blutlaktat
• Reduzierte Gewebeschädigung und verkürzte Regenerationszeit
Die Wirkungsmechanismen, die für diese Effekte verantwortlich gemacht werden, sind:
• Eine verbesserte periphere Durchblutung
• Ein erhöhter venöser Blutrückstrom
• Eine Verminderung von Muskelvibrationen
Man kann aber momentan eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit durch Kompressionsbekleidung weder eindeutig belegen noch widerlegen. Der Effekt der besseren Regeneration nach der Belastung hingegen ist nachgewiesen, allerdings nur wenn die Kompressionsbekleidung auch nach der Belastung getragen wird.
Kompressionsbekleidung gibt es in verschiedenen Ausführungen:
• Kompressionsstrümpfe
• Kurze und lange Kompressionshosen
• Kompressionsshirts
• Ganzkörper Kompressionskleidung
Meine Beurteilung:
Ich trage sehr gerne Kompressionshosen und manchmal auch Strümpfe im Training als auch im Wettkampf! Vielleicht ist es viel Kopfsache und die positiven Wirkungen noch nicht alle bewiesen aber für meinen Teil trage ich Kompression bei langen und anstrengenden Belastungen ebenso wie auch nach der Belastung. Es gibt mir ein gutes Gefühl, sie sind angenehm zu tragen und sehen zudem gut aus, da nix mehr mitschwingen kann und alles da bleibt wo es hingehört. Die bekanntesten Hersteller von Kompressionsbekleidung sind unteranderen Adidas, 2XU und Skins.
Viele Sportler halten Kompressionsbekleidung für Blödsinn aber wie bei so vielem im Leben versetzt der Glaube Berge. Selbst wenn die oben ausgeführten positiven Effekte noch nicht ganz nachgewiesen sind, schaden tut es auf keinen Fall!
In diesem Sinne: Lasst es laufen
Eure Viola                                                                                                                                                 Foto: Alen PahicpLBjlkJXlo-rZRrVAWZLfu6U_9mZpB7peJVHUMQOtZk

30. Juni 2013 | Wissens-Blog | 7

7 Responses to Kompressionsbekleidung Sinn oder Unsinn

  1. Mark sagt:

    Läuft, mit Kompression finde ich auch – noch besser.

    Ich habe besonders mit kompressionssocken auf langen Läufen und beim Marathon sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich meine, hier gibt es sogar Studien, die das belegen.

    Für alle, die noch eine Begründung zum Shoppen brauchen. 😉

    Sportlicher Gruß,
    Mark

  2. Fox sagt:

    Hab mich dem letzt erst mit einer befreundeten Ärztin und Physiotherapeutin unterhalten. Sie meinte es sei eigentlich alles Kopfsache – was ja nicht schlecht ist. Die physiologischen Effekte seien kaum bis gar nicht vorhanden.

    Ich persönlich kann mich Kompression leider auch nicht viel anfangen. Habs zwar ausprobiert, konnte für mich aber keine positiven Effekte feststellen.

    Sportliche Grüße

    Der Fuchs 😉

    • viola-schulz sagt:

      Hallo „Fuchs“ schön das du schreibst! Eben viele sehen es genau so wie du und das ist auch in ordnung! Und ich denke auch das der Kopf dabei eine grosse Rolle spielt aber wie sagt man so schön: Der Glaube versetzt Berge! Ich trage sie gerne schon aus dem Grund weil alles da bleibt wo es sein sol 😉 !!

  3. wolfgang sagt:

    hallo, ich trage seit mehreren Jahren auf längeren und langen Strecken prinzipiell die kompressionsgamaschenund habe seitdem keine Faserrisse bzw. anderen Beschwerden mehr – ich kann so etwas vorbehaltlos empfehlen

  4. Norbert sagt:

    Auf jeden Fall ein Vorteil. Ich teste gerade Kompressionsstrümpfe mit einem Nationalkader im Trainingslager. Alle sind durchweg begeistert… Von wegen Kopfsache!!?? Ob Rad oder Laufen.. Auf jeden Fall ist positives zu berichten.. Gruß aus Italien. Norbert

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